Aktien an der Börse
Im Geschäftsleben trifft man auf viele Firmen, die die unterschiedlichsten Rechtsformen besitzen, wobei jede Rechtsform speziellen Gesetzen und Regelungen unterworfen ist. Für Unternehmer ist die anspruchsvollste Form die Aktiengesellschaft, kurz AG, hier gilt es viele Gesetze und Fristen einzuhalten und die Besitzrechte der Firma zu kontrollieren. Für Anleger bietet eine AG jedoch die Möglichkeit, ihr Geld schnell und einfach anzulegen, um so an einer positiven Entwicklung einer AG durch Dividenden und steigende Kurse zu profitieren. Die gefragtesten Aktien sind an einer Börse in einem Indize gelistet, welcher weitere Aktien anderer Unternehmen enthält und dessen Entwicklung repräsentiert. Zu den vielen Anbietern von Aktien gehören alle möglichen Branchen und deren Dienstleister: so gibt es beispielsweise den Aktienhandel der Autoindustrie ebenso wie den Aktienhandel der Möbelindustrie. Die Aktien kleinerer Aktiengesellschaften werden wiederum im Freiverkehr gehandelt, welcher nicht an die Bedingungen einer Börse gebunden ist. Hier besteht auch der bedeutendste Unterschied, denn während man für die bekannten und gelisteten Aktien fast immer einen Käufer oder Verkäufer findet, findet man für Aktien im freien Handel nicht immer einen Abnehmer, der die Aktien zum aktuellen Marktpreis kauft oder verkauft. Daher ist es bei kleinen Aktiengesellschaften wichtig, darauf zu achten, dass ein Verkauf problemlos möglich ist. Als Entscheidungshilfen dienen dazu die Kursverläufe und Informationen, die von dem jeweiligen Unternehmen bereitgestellt werden, wobei insbesondere das tägliche Handelsvolumen beachtet werden sollte.

Aktien sind kein Garant für gute Renditen

Wer nun denkt, dass Aktien eine einfache Möglichkeit bieten, sein Geld gewinnbringend anzulegen, der irrt. Zwar haben fast alle Aktien der bekanntesten Unternehmen langfristig gesehen eine ansehnliche Rendite erwirtschaftet, jedoch zeigen Ausnahmen wie die Deutsche Telekom oder Infineon, dass ein Investment auch zu großen Verlusten führen kann. Vor allem kurz- und mittelfristig orientierte Anleger kennen das Problem, denn oft kommt es vor, dass sich ein Kurs in diesen Zeiträumen vollkommen anders entwickelt, oder eine hohe Volatilität aufweist. Vor allem eine hohe Volatilität verleitet Anleger dazu, dass Gewinne schon sehr früh mitgenommen werden, obwohl eine wesentlich höhere Renditemöglichkeit besteht. Wer mit Aktien ein langfristiges Investment oder eine Altersversorgung aufbauen will, der sollte vor allem die Werte gut aufgestellter Unternehmen mit positiver Zukunftsprognose im Auge behalten, hier winkt bei guten Erträgen sogar eine zusätzliche Dividendenrendite. Als Faustregel für eine aktienbasierte Altersvorsorge gilt eine einfache Formel: 100 - Alter = prozentuales Optimum von Aktien, gemessen am Gesamtvermögen. So ist besonders im Alter gesichert, dass die Höhe des Vermögens nicht zu stark von der konjunkturellen Entwicklung abhängt. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass man sich nicht auf die Aktien eines Unternehmens beschränkt, sondern sein Anlagevermögen intelligent auf verschiedene Unternehmen und Branchen verteilt.

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