Stammaktien im Allgemeinen
Unter dem Begriff Stammaktie versteht man Aktien eines Unternehmens mit vollem Stimmrecht in der Hauptversammlung. In der Börsensprache sind sie „Stämme“ oder „ganz normalen Aktien“ genannt. Das Gegenstück zu einer Stammaktie ist die Vorzugsaktie. Beim Kauf von Aktien einer Firma erwirbt der Besitzer sämtliche Rechte, die einem Aktionär zustehen. Er hat Vermögensrechte und auch Mitspracherechte. Eine Aktie berechtigt zu einer Stimme in der Hauptversammlung. Die hierarchische Struktur der Privilegien, die die zugrunde liegende Wertpapiere von einer Gesellschaft führen, besteht aus drei Wertpapierarten, Anleihen, Vorzugsaktien und Stammaktien. Im Falle eines Konkurses sind die Gläubiger diejenigen, die zunächst einen Anteil an der Liquidation der Vermögenswerte des Unternehmens. Das verbleibende Vermögen wird unter den Anleihen-Inhaber und am Ende unter den Stammaktien-Inhaber verteilt. Die Stammaktionäre sind zur Mitwirkung an der Hauptversammlung berechtigt, damit können sie die Entscheidungen über die Zukunft der Gesellschaft beeinflussen. Der Anspruch auf Dividende wird ihnen gegeben, nachdem die Inhaber von Vorzugsaktien ihre Dividendenzahlung erhalten. Die Risiken für die Inhaber von Stammaktien sind größer, aber auch die Chancen für Gewinne sind groß. Wenn das Unternehmen erfolgreich ist, könnte der Aktienkurs deutlich ansteigen. Die Stammaktien werden entweder als Inhaberaktien oder als Namensaktien angeboten. Auch Zahnärzte kaufen Aktien, damit Sie zum Beispiel liquide bleiben. Dabei ist es ganz egal ob der Zahnarzt Inhaberaktien oder Namensaktien kauft.

Grundrechte der Stammaktionäre bei Stammaktien

1. Mitspracherecht – zu diesem Recht gehört die Wahl des Vorstands; Vorschläge für grundlegende Veränderungen an dem Unternehmen (Fusionen, Liquidation); Änderungen der Satzung oder des Gründungsvertrags; Entscheidungen über die Ausstellung von zusätzlichen neuen Aktien (­Junge Aktien) oder den Verkauf der Firma treffen. Aktionäre können persönlich oder in Abwesenheit abstimmen.

2. Ein Vermögensrecht an einem Teil des Unternehmens haben die Aktieninhaber.

3. Recht auf Übertragung der Aktien. Jeder Inhaber kann an der Börse Aktien kaufen und verkaufen. Ein wichtiges Element der Finanzmärkte ist die Liquidität. Die Wertpapiermärkte sind zahlungsfähig und das Geld kann sehr schnell gedreht werden.

4. Ein Recht auf Dividenden. Jeder Stammaktien-Inhaber ist einen Teil der Unternehmensgewinne berechtigt. Das Management der Firma hat zwei Optionen bei den Verwaltungsoptionen, die Gewinne zu reinvestieren, oder sie als Dividende auszuschütten. Der Vorstand schlägt vor, wie die finanziellen Ergebnisse, bereitzustellen.

5. Recht auf Auskunft und Information – alle Gesellschaften mit beschränkter Haftung verpflichtet sind, um ihre Geschäftsberichte zu veröffentlichen und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle und alle andere Veränderungen offen zu legen.

6. Die Stammaktien Inhabers haben das Recht, eine Beteiligung an der Erhöhung des Kapitals, entsprechend ihrem Anteil aufzunehmen.

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